Zentrale Gedenkveranstaltung zum 7. Oktober 2023
In einer gemeinsamen Veranstaltung gedachten am 7. Oktober die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin, das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und die Jüdische Gemeinde zu Berlin der Opfer des Massakers der Hamas an Menschen in Israel vor einem Jahr. Der Abend begann mit einem interreligiösen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit Bischof Dr. Christian Stäblein, Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Erzbischof Dr. Heiner Koch, Pfarrerin Kathrin Oxen und Imam Kadir Sanci, gefolgt von einer Gedenkansprache des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier, der von seiner Frau Elke Büdenbender begleitet wurde. Im Anschluss begaben sich die Gäste auf einen Stillen Gedenkweg bis vor das Jüdische Gemeindehaus in der Fasanenstraße, wo sie vom Gemeindevorsitzenden Dr. Gideon Joffe begrüßt wurden. Neben Dr. Joffe sprachen dort der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, der israelische Botschafter Prof. Ron Prosor, der Präsident des Zentralrates der Juden, Dr. Josef Schuster, Alon Gat, Überlebender und Zeuge des Hamas-Massakers, und die Shoa Überlebende und Gemeinderepräsentantin Assia Gorban, sowie Gemeinderabbiner Yitshak Ehrenberg. Unter den Teilnehmenden waren auch die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Bärbel Bas, der Präsident des Nationalrates der Republik Österreich, Wolfgang Sobotka, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, Berlins Kultursenator Joe Chialo, und Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. Das Gedenken vor dem Gemeindehaus wurde musikalisch umrahmt vom Kinder- und Jugendchor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin unter der Leitung von Kantor Isidoro Abramowicz.

Video der Gedenkveranstaltung vor dem Jüdischen Gemeindehaus Fasanenstraße
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