19.10.2026 / 9. Heshvan 5787
02.07.2026

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom

02.07.2026

SPIEGEL-Bestseller: Wie nennt ihr dieses Land hier? Unter Siedlern

Buchvorstellung und Gespräch mit Tuvia Tenenbom
Lesung des deut. Texts: Naomi Krauss

Donnerstag, 9. Juli 2026 | 19:00 Uhr

Ort: Neue Synagoge Berlin
Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin

Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: Dialog@jg-berlin.org

Nach seinen Expeditionen Allein unter Deutschen, Allein unter Juden, Allein unter Flüchtlingen, A und Gott spricht Jiddisch verbrachte Tuvia Tenenbom acht Monate im Westjordanland. Er sprach mit religiösen Zionisten, Siedlern, Charedim, Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Das Ergebnis ist ein ebenso überraschendes wie kontroverses Buch. Tenenbom verschweigt Gewalt nicht, widersetzt sich aber einfachen Erklärungen und zeigt die Vielschichtigkeit eines Konflikts, der selten in Schwarz und Weiß erzählt werden kann.

Mitten im Kriegs- und Krisenjahr reist er durch das biblische Kernland zwischen Jerusalem und Nablus, begegnet Menschen unterschiedlichster Herkunft und Überzeugungen und legt Mythen und Propaganda Schicht für Schicht frei. Sein Fazit: Nichts in diesem Land ist so einfach, wie es scheint.

Tuvia Tenenbom lebt in New York und Deutschland und Tel Aviv und arbeitet als Journalist, Essayist und Dramatiker. Sein neues Buch, der SPIEGEL-Bestseller „Wie nennt ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“ erschien im Juni 2026 im Suhrkamp Verlag.

Pressestimmen

DER SPIEGEL

„Er ist ein unerschrockener Beobachter, seine Bücher, so auch sein neues, geben unerwartete Einblicke. Sie sind lebendig und voller Witz, der allerdings auf tiefem Ernst fußt: ohne das Trauma des Holocaust könne man das heutige Israel nicht verstehen.“

ttt – titel thesen temperamente

„Tenenboms Bericht ist erfrischend subjektiv, provokant, geeignet, manches Urteil über die Siedler zu relativieren … Scharfsinn, Witz und erhellende Innenansichten einer äußerst komplexen Weltgegend.“

NZZ: „Tenenbom verweigert gängige Antworten und stellt Fragen, über welche Israel-Kritiker gerne schweigen.

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