Preisverleihung beim Benefiz-Dinner für den »Raum der Namen«
Am 19. November versammelten sich prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft im Hotel Adlon, um ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Rassismus zu setzen. Das 18. Charity-Dinner, organisiert vom Förderkreis »Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.« unter Leitung von Lea Rosh, stand unter dem Motto »Nie aufhören, anzufangen! Ein Zeichen setzen gegen Rechts!«. Im Zentrum stand die Spendenkampagne für den »Raum der Namen«, dem Teil der Berliner Holocaust-Gedenkstätte, in dem Lebensgeschichten von Schoa-Opfern in Form von Hör-Dokumenten bewahrt werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des gemeinsam vom Förderkreis und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gestifteten »Preises für Zivilcourage« an Clara von Nathusius. Sie wurde für ihre Arbeit im Kampf gegen Antisemitismus und ihre Mitgründung der Initiative Friday for Israel ausgezeichnet, die sich für die Sicherheit jüdischer Schüler und Studierender einsetzt, das jüdische Leben in Deutschland fördert und das Existenzrecht Israels verteidigt. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, und prominente Unterstützer wie die Moderatorin Mo Asumang und die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau nahmen am Benefiz-Dinner teil. Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, hielt die Tischrede und unterstrich die Bedeutung der Demokratie und des gemeinsamen Einsatzes gegen jegliche Form von Extremismus.