Lewaja Margot Friedländer sel.A. am 15. Mai 2025 auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee
Die Schoa-Überlebende und Berliner Ehrenbürgerin Margot Friedländer sel.A. wurde am 15. Mai unter großer Anteilnahme aus Politik und Gesellschaft auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee in einem Ehrengrab direkt neben dem Grab ihrer Großeltern beigesetzt. Begrüßt wurden die Trauernden vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe.
Unter den von der Margot Friedländer Stiftung und ihrem Vorsitzenden Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer geladenen Trauergästen waren die höchsten Vertreter des Staates, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, BuVG-Präsident Prof. Dr. Stephan Harbarth, Altbundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Altbundeskanzler Olaf Scholz, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Abgeordnetenhauspräsidentin Cornelia Seibeld, der israelische Botschafter Ron Prosor, Staatsministerin a.D. Monika Grütters, sowie Mathias Döpfner, Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer und die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, Georg Friedrich Prinz von Preußen mit seiner Familie, Schauspielerin Iris Berben, Moderatorin Dunja Hayali, die Journalistin Sandra Maischberger, Filmemacher Wim Wenders und der frühere Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich.
Die Trauerrede hielt Autor und Kolumnist Leeor Engländer. Der Sänger Max Raabe trug das Lied »Irgendwo auf der Welt« vor. Die vom rbb live übertragene Zeremonie wurde von Gemeinderabbiner Jonah Sievers und von Chabad-Rabbiner Yehuda Teichtal gemeinsam gestaltet.






