Gedenken an die jüdischen Gefallenen des 1. Weltkrieges
Am 17. November kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bundeswehr und der Jüdischen Gemeinde auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee zusammen, um auf dem Ehrenfeld der jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Unter den Teilnehmern waren neben dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, Abgeordnetenhauspräsidentin Cornelia Seibeld und Berlins Kultursenator Joe Chialo in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters, sowie Militärbundesrabbiner Zsolt Balla. Die Gedenkrede hielt die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Eva Högl. Im Ersten Weltkrieg verloren über 12.000 deutsche Soldaten jüdischen Glaubens ihr Leben. 395 von ihnen sind auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee begraben. Das Ehrenmal mit dem Gedenkstein für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurde 1927 eingeweiht.