aschkenasisch-orthodox
Im Haus der jüdischen Loge Bnei Brith, die sich einst hier befand, war seit 1933 die Joseph-Lehmann-Schule der jüdischen Reformgemeinde untergebracht, deren letzte Zöglinge 1942 deportiert wurden. Ab 1939 war sie zugleich VIII. Volksschule der Jüdischen Gemeinde gewesen. Im als Turnhalle genutzten großen Logensaal im Hof befindet sich heute die orthodoxe Synagoge der Gemeinde.
Der orthodoxe Rabbiner David Weisz wirkte hier von 1961 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1995; seit 1997 amtiert Jizchak Ehrenberg als Rabbiner der orthodoxen Synagoge.
Neben den obligatorischen Sabbat- und Feiertagsgottesdiensten werden auch tägliche Morgen- und Abendgottesdienste abgehalten. Die Mikwe (Ritualbad) im Souterrain holt das Grundwasser mit einer Pumpe aus 40 Metern Tiefe. In der Zeit der Teilung Berlins waren hier alle Funktionen der Hauptverwaltung der Jüdischen Gemeinde – mit Ausnahme des Vorstandsbüros im Gemeindehaus Fasanenstraße – untergebracht.
Quelle: "Jüdische Orte in Berlin", Andreas Nachama/Ulrich Eckhardt copyright by Nicolai Verlag
Spenden für die Synagoge Joachimstaler Straße können unter Angabe des Verwendungszwecks auf folgendes Konto überwiesen werden:
Jüdische Gemeinde zu Berlin, Synagoge Joachimstaler Straße
Berliner Sparkasse
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BIC: BELADEBE
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