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01.04.2021

Israel zeigt, wie es geht

01.04.2021

Während man hierzulande aus dem Kopfschütteln nicht heraus kommt angesichts des nicht enden wollenden Kompetenzwirrwarrs, wer wann wie geimpft werden solle und nach welchen Kriterien öffentliches Leben wieder stattfinden kann, zeigt uns Israel, wie es gemacht wird. 

Während in Israel (Stand: 10.3.) 46% der Bevölkerung einen vollständigen Impfschutz haben (zwei Impfungen), sind es hierzulande gerade mal 3% (Stand: 11.3). Das liegt zum einem an der besseren Akquise, aber auch daran, dass in Israel der Impfung absolute Priorität eingeräumt wurde: Es wird überall (so auch bei Möbelhändlern) und rund um die Uhr geimpft. 
Nur kann in Deutschland und Europa nicht uneingeschränkt Israel gelobt werden. Es wurde absurderweise behauptet, Israels Regierung sei auch für die Impfung der Bevölkerung der Autonomiegebiete verantwortlich. Nur obliegt deren Gesundheitsversorgung der Palästinensischen Autonomiebehörde, die es aber als wichtiger ansieht, finanzielle Mittel für Terrorrenten statt für die Gesundheit der Menschen zu verwenden. Man möge sich bitte vorstellen, was geschehen wäre, wenn Israel der PA angeboten hätte, deren Bürger*innen mitzuimpfen. Das Geschrei über Imperialismus, Kolonialismus und Paternalismus hätte nicht lange auf sich warten lassen. 
Die Impferfolge Israels erlauben es auch, Geschäfte und Restaurants wieder zu öffnen. Dazu trägt auch der »Grüne Pass« bei, der Nachweis, geimpft zu sein. Mit diesem ist es möglich, Konzerte, andere Kulturveranstaltungen  Restaurants oder Fitnessstudios zu besuchen. Auch können Israelis mit dem Grünen Pass verreisen. Nach den Informationen, die zu Redaktionsschluss vorlagen, hat die Regierung Hoffnung gemacht, dass zumindest im kleinen Kreis Pessach gemeinsam gefeiert werden könnte.
Israel zeigt, wie systematische Digitalisierung einerseits und Fokussierung auf das Notwendige andererseits entscheidend dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen. 
Sigmount Königsberg

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