Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße
Eines der wichtigsten Nachkriegsereignisse für die Jüdische Gemeinde zu Berlin war 1959 die Einweihung des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße. Unter dem Vorsitz von Heinz Galinski sel.A. entwickelte sich im Westteil der Stadt ein reges Gemeindeleben, das Haus wurde zum kulturellen Zentrum und als “Wohnzimmer der Gemeinde” zum gesellschaftlichen Treffpunkt, wo Hochzeiten, Feste und Bälle veranstaltet werden.
Heute befinden sich hier unter anderem die 1959 eingerichtete Gemeindebibliothek und die 1962 gegründete Jüdische Volkshochschule.
Im Vorhof des Gemeindehauses trägt eine Gedenkwand die Namen von 22 Ghettos und Vernichtungslagern. Hier werden Gedenkveranstaltungen abgehalten und das Kaddisch, das jüdische Trauergebet, gesprochen.



