Die Jüdische Gemeinde zu Berlin errichtete am 28. November 1987 anlässlich der Vollendung des 75. Lebensjahres von Herrn Dr. h.c. Heinz Galinski die Heinz-Galinski-Stiftung.
Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Religion, der Toleranz, der Bildung und des Völkerverständigungsgedankens. Sie zeichnet Einzelpersonen oder Organisationen aus, die sich insbesondere verdient gemacht haben um
- Verständigung zwischen der jüdischen Gemeinschaft und ihrer gesellschaftlichen Umgebung,
- Ausbau der geistigen und religiösen Werte des Judentums,
- Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit,
- Beschäftigung mit dem Abbau von Vorurteilen und Benachteiligungen von Minderheiten,
- Sicherung des Staates Israel und die Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland.
Preisträger:
1989: Siegfried Lenz
1990: Ralph Giordano
1991: Irmgard von zur Mühlen und Lea Rosh
1992: Edgar Hilsenrath und Joachim Wagner
1993: Richard von Weizsäcker
1994: Klaus Schütz und Asher Ben-Natan
1996: Anna Elisabeth Rosmus und Benjamin Ortmeyer
1997: Barbara John
1998: Hans-Jochen Vogel
1999: Dietmar Schönherr
2000: Israel Singer Generalsekretär a.D. des Jüdischen Weltkongresses
2001: Wolf Biermann und Arno Lustiger
2002: Joschka Fischer
2003: Jan Philipp Reemtsma
2004: Ernst Cramer
2005: Hildegard Hamm-Brücher
2006: Annemarie Renger
2007: Volkhard Knigge Historiker
2008: Schimon Stein Botschafter des Staates Israel in Deutschland 2001-2008
2009: Deutsch-Israelische Hilfe für krebskranke Kinder e.V.
2010: André Schmitz
2011: Prof. Michael Blumenthal
2012: Angela Merkel
2013: Rudolf Dreßler
2017: Reinhold Robbe
2018: Wolfgang Schäuble