19.06.2026 / 4. Tammuz 5786

Heinz-Galinski-Schule

Tel: 030 30 11 94-0
Sekretariat: Frau Jahn
Schulleitung: Frau Merkel

Heinz-Galinski-Schule
Waldschulallee 73
14055 Berlin
Mo – Fr 8:00 – 15:00

Die Heinz-Galinski-Schule ist eine staatlich anerkannte private Ganztagsschule bis zur sechsten Klasse. Träger der Schule ist die Jüdische Gemeinde zu Berlin. Zurzeit lernen 270 Schülerinnen und Schüler in 17 Klassen. Die maximale Klassenfrequenz beträgt 24 Schülerinnen und Schüler. Jüdische Kinder und Kinder anderer Konfessionen besuchen unsere Schule. Jede Klasse wird im Unterricht und im Freizeitbereich durch eine Erzieherin begleitet und hat einen Freizeitraum sowie Fachunterrichtsräume zur Verfügung.

Geschichte

1986 wurde die Jüdische Grundschule mit 25 Schülern in Berlin-Charlottenburg eröffnet. Durch die Zuwanderung aus der ehemaligen UdSSR nach dem Fall der Mauer wurde eine Erweiterung der Schule notwendig. 1995 konnte der moderne Schulneubau in der Waldschulallee im Berliner Grunewald eingeweiht werden. Damit öffnete das erste neu errichtete Schulgebäude für eine jüdische Schule nach der Schoa in Deutschland seine Tore. Die Schule erhielt den Namen des langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Heinz Galinski sel. A. (1912 – 1992).

Gebäude

Das Gebäude der Heinz-Galinski-Schule wurde von dem israelischen Architekten Zvi Hecker entworfen. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Form und der verschiedenen, ineinander greifenden Gebäudeteile erinnert der Schulbau an die Blätter einer Sonnenblume. Aus der Luft betrachtet ähnelt das Gebäude auch einem aufgeblätterten Buch und verweist damit schon symbolisch auf seine Bestimmung als Schulhaus. Denn das hebräische Wort für Buch, „Sefer“, bildet einen Bestandteil der hebräischen Bezeichnung für Schule „Beit Sefer“ (Haus des Buches). Sonnenblumen- und Buchsymbolik dieses Schulbaus verkörpern die kindliche Natur: Lebensfreude und Wissensdurst, Spiel und Neugier, Optimismus und Entdeckerlust.

Konzept

Unterrichtet wird nach dem Berliner Rahmenplan unter besonderer Berücksichtigung jüdischer Inhalte und Traditionen. Wir verstehen jüdische Erziehung als die Auseinandersetzung mit der Geschichte des jüdischen Volkes, seinen Lehren und Traditionen. Spezielle Fächer wie Hebräisch, Religion und Tora dienen dieser Auseinandersetzung und sollen die Schülerinnen und Schüler an das Judentum heranführen, ihr jüdisches Wissen vertiefen und ihre jüdische Identität stärken.

Schulgebühren

Das Schulgeld richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Eltern, die nicht Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sind, zahlen einen etwas höheren Beitrag. Die Schulgebühren werden 12 Monate im Jahr gezahlt, auch während der Schulferien und Feiertage. Die Schulgeldordnung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin finden Sie hier.

FAQ

Die maximale Klassenfrequenz beträgt 24 Schülerinnen und Schüler.

Die Klassen werden im Unterricht und im Freizeitbereich durch eine Erzieherin begleitet.

Unsere Schule ist ein Ganztagsbetrieb und hat von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet. Es gibt darüber hinaus eine kostenlose Spätbetreuung bis 18.00 Uhr.

Wir bieten eine dreiwöchige Ferienbetreuung in den Sommerferien.

Unsere Schule steht allen Kindern offen. Wir freuen uns über jedes Kind, das unsere Schule und unsere Schülerschaft bereichert.

Wir ermitteln in einem solchen Fall individuell für jede(n) Schüler(in) den Bedarf und bieten für Ihr Kind Förderunterricht an.

Unser Lehrerkollegium setzt sich aus jüdischen und nichtjüdischen Lehrkräften zusammen. Alle judaistischen Fächer und der hebräische Sprachunterricht werden von jüdischen Lehrkräften erteilt.

Das Schulgeld wird auf der Grundlage des Jahreseinkommens der Eltern bzw. des Erziehungsberechtigten berechnet. Dazu benötigt die Abteilung Jugendförderung den Steuerbescheid des Finanzamtes. Die Jugendförderung nimmt entsprechend der Schulgeldordnung der Gemeinde eine Einstufung vor. Die Gebührentabelle finden Sie hier. Für jedes Kind kommen außerdem verpflichtend 42 Euro für das Mittagessen hinzu.

Deutsch ist Unterrichtsprache. Hebräisch und Englisch werden ab der ersten Klasse unterrichtet.

Für unsere Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, einen Busservice in Anspruch zu nehmen, der die Kinder zur Schule und wieder nach Hause bringt. Gemeinsam mit dem Busunternehmen plant die Abteilung Bildung und Erziehung der Jüdischen Gemeinde die Busrouten. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Haltestellen nicht weiter als 0,8 km vom Wohnort entfernt sind. Darüber hinaus fährt die Linie M19 der BVG zweimal vormittags zu einer Haltestelle in der Nähe der Schule und startet von dort zweimal nachmittags. Fahrpläne mit genauen Angaben zu Abfahrtszeiten und Haltestellen sind im Sekretariat der Schule erhältlich.

Der Selbstkostenbeitrag für die Beförderung mit dem Schulbus beträgt monatlich 95 Euro und muss 12 Monate gezahlt werden. Dieser Preis verringert sich bei einer halbjährlichen Vorauszahlung und ist für Geschwisterkinder niedriger festgelegt.

Es besteht die Möglichkeit, den kostenlosen Parkplatz direkt am Mommsenstadium zu nutzen (ca. drei Minuten Fußweg).

 Spendenkonto

Spenden für die Heinz-Galinski-Schule können auf folgendes Konto überwiesen werden:

IBAN: DE40 3702 0500 0003 1424 06
BIC: BFSWDE33XXX
Bank: Bank für Sozialwirtschaft

Wenn eine Spendenbescheinigung gewünscht wird, geben Sie bitte Ihre Adressdaten im Text der Überweisung an.

Spendenbescheinigungen können für soziale, kulturelle und religiöse Zwecke ausgestellt werden.