26.07.2026 / 12. Av 5786
28.12.2022

Gedenken an die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern

28.12.2022

Der 30. November ist das offizielle Datum, an dem in Israel an die Vertreibung von rund 900.000 Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran erinnert wird. 
Die Zahlen sind erschütternd: Von den über 250.000 marokkanischen Juden sind nur etwa 2.000 im Land geblieben. In Tunesien lebten 100.000 Juden, heute sind es 1.000. In Ägypten lebten 1948 75.000 und im Irak 135.000 Juden, heute sind es jeweils weniger als 20. Im Jemen waren es etwa 60.000, heute wird ihre Zahl auf 50 geschätzt. Die syrische jüdische Gemeinde wurde von 30.000 auf weniger als 15 dezimiert. In Algerien lebten 1948 noch 140.000 Juden, in Libyen 38.000. In beiden Ländern leben heute überhaupt keine Juden mehr.  Um auch in Berlin an diese zu wenig beachteten Tatsachen zu erinnern, lud die Botschaft des Staates Israel und der World Jewish Congress anlässlich am 1. Dezember in die Jüdischen Gemeinde zu Berlin zu einer Gedenkveranstaltung ein. Nach den Grußworten des Gemeindevorsitzenden Dr. Gideon Joffe, des israelischem Botschafters Prof. Dr. Ron Prosor sowie des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, sang die israelisch-iranische Schauspielerin und Sängerin Liraz Charhi (Star der TV-Hit-Show »Teheran«), die zu einer Stimme der Inspiration für iranische Frauen geworden ist, die derzeit die Protestwelle im Iran anführen.

Mehr lesen

10.07.2026 News

EUPJ bestätigt Zentrales Liberales Bet Din Deutschland als einzig anerkanntes liberales Rabbinatsgericht
Die European Union for Progressive Judaism (EUPJ) hat das von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Union progressiver Juden in Deutschland gegründete Zentrale Liberale Bet Din Deutschland mit Wirkung zum 1. Juni 2026 als anerkanntes Rabbinatsgericht aufgenommen.

08.07.2026 Beiträge

40 Jahre HGS: Eine bemerkenswerte Entwicklung
Mit Stolz feiert die Jüdische Gemeinde zu Berlin am 5. Juli das 40-jährige Bestehen der Heinz-Galinski-Grundschule. Was heute als lebendiger und selbstverständlicher Bestandteil des jüdischen Lebens in Berlin gilt, begann in den 1980er-Jahren unter schwierigen Voraussetzungen. Vor dem Hintergrund eines innergemeindlichen Wandels entstand bereits 1983 die Idee, eine jüdische Grundschule zu gründen.

02.07.2026 Beiträge

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom
Lesung des deut. Texts: Naomi Krauss Donnerstag, 9. Juli 2026 | 19:00 Uhr Ort: Neue Synagoge Berlin Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin