20.07.2026 / 6. Av 5786
01.09.2018

Direktorium des Zentralrats der Juden tagte im Jüdischen Gemeindehaus

01.09.2018

Gastredner war der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Felix Klein

Erstmals seit den 90er-Jahren war die Jüdische Gemeinde wieder Gastgeberin für eine Sitzung des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die Berliner Gemeinde wird im Zentralratsdirektorium vertreten durch ihren Vorsitzenden, Dr. Gideon Joffe, und ihre Geschäftsführerin Milena Rosenzweig-Winter, die zugleich Mitglied im Präsidium des Zentralrats ist. Das Direktorium setzt sich aus von den einzelnen Mitglieds- bzw. Landesverbänden entsandten Vertretern zusammen. Es überwacht die Tätigkeit des Präsidiums und wählt den Generalsekretär bzw. Geschäftsführer. Das Direktorium – mit aktuell 35 Mitgliedern – ist also quasi die »Ländervertretung« der Jüdischen Gemeinschaft und tagt in der Regel bis zu sechsmal jährlich in Frankfurt am Main. Auf den nicht öffentlichen Sitzungen beraten die Delegierten aktuelle Belange der jüdischen Gemeinschaft. Nicht selten besuchen hochrangige Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft das Gremium, um über aktuelle Themen zu informieren. So war am 24. Juni Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, zu Gast im Jüdischen Gemeindehaus Fasanenstraße.
In seinem umfangreichen Bericht lobte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, u.a. auch das Engagement der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und den damit verbundenen großen Erfolg der von der Gemeinde im vergangenen April beispielhaft organisierten Solidaritätskundgebung »Berlin trägt Kippa«.

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