30.09.2026 / 19. Tishri 5787
01.10.2022

Das waren die 35. Jüdischen Kulturtage Berlin…

01.10.2022

Zum Abschluss der Jüdischen Kulturtage Berlin 2022 zieht die Veranstalterin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, eine positive Bilanz. Ob Pop-, Hip-Hop-, Klassik- oder Jazzkonzert, ob Tel-Aviv-Party, Comedy oder Kino, ob Lesung, Puppetshow oder koscheres Street-Food-Festival – mehr als 10.000 Besucher durften die Jüdischen Kulturtage Berlin 2022 (JKT) in diesem Jahr mit einem vollen Programm begrüßen. 
Wie vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, in seiner Begrüßung bereits angekündigt, begannen sie mit einer großen »Sause«, einem einmaligen Konzert des israelischen Starsänger Idan Amedi in der ausverkauften Synagoge Rykestraße. Die Synagoge wurde im Laufe der Woche noch weitere Male zum Schauplatz für stehende Ovationen, erst für Avishai Cohen und seine Hebrew Book Band, nur zwei Tage später für Guy Braunstein und das 55-köpfige Konzerthausorchester Berlin. 
Weniger musikalisch, dafür umso humoristischer ging es im Quatsch Comedy Club oder bei der bis auf den letzten Platz ausgebuchten Lesung des Kolumnisten Michael Wuliger zu, gelacht wurde auch bei den Kinovorführungen und hingeschaut bei den Führungen im Jüdischen Museum und am Tag der offenen Synagogen. 
Mit Humor nahmen hunderte Besucher auch das schlechte Wetter, die sich trotz teils Regen und herbstlicher Temperaturen Schwarma, Tscholent, Kigel, Arayes und andere Köstlichkeiten schmecken und von der Bubales Puppet- oder der Klirr-Deluxe-Variete-Show unterhalten ließen. 
Den krönenden Abschluss fanden die JKT schließlich beim allerersten Konzert von Ravid Plotnik in Berlin und Deutschland.
Intendant Avi Toubiana über seine ersten JKT: »Ich bin sehr, sehr zufrieden und dankbar für die großartige Unterstützung, die wir aus der Gemeinde und durch die Kulturdezernentin Sara Nachama bekommen haben, um diese Kulturtage zu einem echten Erfolg werden zu lassen.« 

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