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01.09.2023

Richtfest des Kita-Neubaus »Assia Gorban« mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

01.09.2023

Am 6. Juli feierte die Jüdische Gemeinde zu Berlin mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch Richtfest für ihren KITA-Neubau auf dem Gelände des Jüdischen Seniorenzentrums. Der Gemeindevorsitzende Dr. Gideon Joffe freute sich außerordentlich, dass die Feier in Anwesenheit der Namensgeberin, Assia Gorban, Mitglied des Präsidiums der Repräsentantenversammlung und Schoa-Überlebende stattfinden konnte. Assia Gorban kümmert sich seit 30 Jahren ehrenamtlich um Senioren in unseren Gemeindeeinrichtungen. 

Die Senatorin, selbst Enkeltochter einer Holocaust-Überlebenden, sagte sichtlich berührt in ihrem Grußwort: „Durch die Nähe von Kita und benachbartem Pflegeheim liegt bei diesem Projekt ein besonderes Augenmerk auf der Verbindung von Jung und Alt, von Geschichte und Gegenwart. Mit der Überlebenden der Shoah Assia Gorban als Namensgeberin ist diese Verbindung und Verantwortung nicht nur namentlich gelungen, sie ist auch ein wichtiges Signal für jüdisches Leben in Berlin.“

Auf dem Gelände entstehen 60 Kitaplätze für Kinder jeglicher Herkunft und religiöser Orientierung. Eine anliegende Krippe für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren existiert dort bereits. Die Gemeinde-Kita „Assia Gorban“ wird bilingual auf die Sprachen englisch und deutsch ausgerichtet. Sie verbindet künftig jüdische Tradition und Religion, zeichnet sich durch gezielte Sprach- und Vorschulförderung aus und setzt Schwerpunkte bei musikalischer Förderung und Bewegungsangeboten. Mit dem Bau des Kindergartens, der planmäßig im Oktober dieses Jahres fertiggestellt werden soll, wird ein Mehrgenerationenprojekt verwirklicht. Und so betonte der Gemeindevorsitzende auch in seiner Rede, dass es nichts Schöneres für Großeltern gäbe, als ihren Enkelkindern beim Spielen zusehen zu können!

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